Was waren sie aufgeregt, als sie auf die Bühne gingen - die 7 „Mühlenkids“, die als erste auf die Bühne durften und mit ihrem Auftritt, den Benefizabend des „Kinderhaus zur Mühle“ eröffneten.

Doch Stopp! Noch mal auf Anfang!

Bevor die „Mühlenkids“ und wir anderen Künstler die Bühne entern konnten, musste die Bühne erst einmal aufgebaut werden. Und nicht nur die!

Eine ganze Schar ehrenamtlicher Helfer war nötig, um die Konzerthalle, die eigentlich eine Reithalle war, konzerttauglich zu machen.

Hinter den Kulissen

Benefizkonzert in Achtrup

Da wurde der Boden planiert und befestigt, 70 kg schweren Scherenpodeste für die Bühne aufgebaut und die Stahlkonstruktion für die Beleuchtung errichtet, damit die Künstler später in einem guten Licht dastehen konnten.

 

​Und was wäre ein Künstler ohne Publikum?! Damit auch das Publikum sich wohl fühlt, wurden unzählige Sitzgelegenheiten aufgebaut, der Kühlwagen für die Getränke angeschlossen, Grillwürste gebraten und Laugenbrezeln besorgt.

Die Mühlenkids, die nicht auf der Bühne standen, durften die verantwortungsvolle Aufgabe des Ordners übernehmen, damit auch auf dem großen Parkplatz alles mit rechten Dingen zuging.

Aber wer meinst du, sind aus Künstlersicht die wichtigsten Männer bzw. Frauen?

Richtig! Zum einen die Köchin, die für das leibliche Wohl sorgt. Denn ein nicht zu unterschätzender Punkt bei der Vorbereitung eines Konzertabends mit mehreren Künstlern, ist die lange Zeit vom Soundcheck bis zum Auftritt. Da das schon mal bis zu 8 Stunden dauern kann, ist ein ausgewogenes Catering Gold wert! Und ich kann euch sagen, das vegane Chili und das Buffet waren der Hit und mit so viel Liebe von Köchin Laura angerichtet, dass ich aus purer Dankbarkeit gleich 2 ! Stückchen des unglaublich leckeren Schokokuchens verputzt habe ;-)!

Wer sind mit die wichtigsten Personen aus Künstlersicht?

Aber Spaß beiseite!

Neben dem Catering ist der gute Ton das Wichtigste für uns Künstler.

Denn es heißt nicht umsonst „Der Ton macht die Musik“.


Als professioneller Tontechniker hat Jonas alle Instrumente und Stimmen ganz individuell abgemischt, so dass wir Künstler uns auf der Bühne gut hören und so das Beste geben konnten und das Publikum ein tolles Klangerlebnis hatte.
Und auch die kleinen Künstler der „Mühlenkids“, die zum allerersten Mal auf einer Bühne gestanden haben und noch keine Erfahrung mit einem Mikrofon hatten, waren kein Problem für Jonas! Mit Geduld und Fingerspitzengefühl hat er für jeden Künstler den perfekten Ton getroffen.

 

Die Reithalle war bis auf den letzten Platz gefüllt und nachdem sogar noch Sitzgelegenheiten nachgerüstet werden mussten, gings los!

 

Das Publikum war großartig und hat vom ersten Song der „Mühlenkids“ mitgemacht. Der Applaus wollte gar nicht mehr aufhören! Eine tolle positive Rückmeldung für die Kinder, die in ihrem Leben schon mit so mancher Enttäuschung oder Zurückweisung zu kämpfen hatten. Musik als Balsam für die Seele und Kraftfutter fürs Selbstvertrauen - Ein tolles Konzept!

Und was für ein toller Abend!

Wir (das waren Jörg Mielack/Gitarre, Jörg Sulmann-Scheifler/Cajon und ich) hatten eine Menge Spaß auf der Bühne und die fein abgestimmte Mischung der Bands bot Musik für jeden Geschmack - von mitreißend bis besinnlich. Mit dabei waren die  Schweizerin „Lena-Lisa Gsell“, die Hamburger Bands „Wild Lovers“ und „Jade Lagoon“ und das Highlight für die Plattdeutsch-Fans „Die Tüdelband“.

Viel zu schnell war es vorbei! Aber ich bin mir sicher, dass wir nicht das letzte Mal in Achtrup waren! 

Denn in Hamburg sagt man Tschüß, das heißt auf Wiedersehen!