Und das ist erst der Anfang

Nanée, alias Nannette Emmerich, wird 1976 in Rostock geboren. Sie ist ein Küstenkind, dem Meer bleibt sie treu. Seit 20 Jahren lebt sie jetzt in Hamburg. Das ist ihre Heimat. Ihr Ankerort. Mental ist die Musik ihre Heimat.

Aufgrund der seltenen Pigmentstörung (Congenital Melanocytic Naevi (CMN)) mit der sie geboren wurde und der damit einhergehenden inneren und äußeren Herausforderungen, fand sie erst spät ihren Weg aktiv auf die Bühne. Umso stärker ist nun ihr Fokus, die Zuhörer mit ihren Songs mitzureißen und zu Bodypositivity und Selbstannahme aufzurufen.

 

Angefangen hat alles 2004, als sie Teil des Hamburger Soul- und Gospelchores “50 Voices” wurde. Von da an, war der Sog der Bühne nicht mehr aufzuhalten

2012 wechselt sie vom Chor- ins Banddasein und wird Leadsängerin der Bluesband „Out of the Blues“. Sie entdeckt die Freude am Experimentieren mit unterschiedlichen Musikstilen und die Liebe zum Jazz, Soul und Pop.

2015 übernimmt sie den Job als Leadsängerin bei der Cover-Band „Instant Amnesia“, bevor sie sich 2018 entschliesst, sich vollständig auf ihre eigene Musik zu konzentrieren.


Denn längst hat sie zu diesem Zeitpunkt begonnen, selbst Songs zu schreiben, die sich stilistisch am besten als Deutscher Crossover-Pop einordnen lassen.

Fragt man sie nach den Hintergründen, sagt Nanée: „In den Songs habe ich viele eigene Erlebnisse verarbeitet, denn als 1,85 m große Frau, die dazu noch mit einer seltenen Pigmentstörung geboren wurde, musste ich erst lernen, aus der Menge hervor zu stechen und nicht der sogenannten Norm zu entsprechen. Letztendlich bin ich daran gewachsen und freue mich nun, etwas von der Kraft und Lebensfreude weiter zu geben. Deshalb: Schau nach vorn, mach dein Ding und „GEH DEINEN WEG!“

„Und ich freue mich sehr, dass ich mit Jörg Mielack und Stefan Bornhöft Musiker gefunden habe, die mit mir nicht nur die Vision teilen, sondern die gleiche Leidenschaft haben, mit mir diesen Weg zu gehen!“, sagt sie mit ansteckendem Lachen.

 

Unbeirrbar bringt die Hamburgerin seit 2018 ihre Musik auf die Bühne. Mit Energie, aber vor allem mit NANÉE‘s kraftvoller Stimme, die gefühlvoll zwischen Soul, Jazz und Pop chargiert.

Und dabei gelang NANÉE gleich ein raketenhafter Auftakt: Nur kurze Zeit nach ihrer Bandgründung erreichte sie das Halbfinale des OXMOX Bandcontest. Nur Monate später, spielten sie schon Shows vor 500 Leuten in Schleswig Holststein. „Als Singer-Songwriter-Act im Halbfinale zu stehen, war eine tolle Erfahrung“, so die 1,85 Meter große Künstlerin, „und die ersten Konzerte haben definitiv Lust gemacht auf mehr! Ich freue mich riesig auf das, was jetzt kommt“, sagt sie mit ihrer dunklen Stimme. Laut, ehrlich, drängend. Man glaubt es ihr. Sofort.

Foto: Zaucke Photography

 

Fast wie im Film

Jörg Mielack ist gebürtiger Nordfriese und lässt sich daher nicht so leicht aus der Ruhe bringen!

Wenn Jörg keine Musik macht, betreibt er ein Kinderhaus in Nordfriesland, wo die Musik ebenfalls ein fester Bestandteil ist.

In der Achtruper Mühle, finden traumatisierte Kinder und Jugendliche nicht nur ein neues Zuhause, sondern haben auch die Möglichkeit, Instrumente zu erlernen und Gesangsunterricht zu nehmen. Eine wunderbare Möglichkeit, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und wieder einen Zugang zu ihren eigenen Stärken und Ressourcen zu finden.

Und das Highlight für die Mühlenkids? Das sind die traditionellen Konzerte, die sie jedes Jahr am Jahresende vor begeistertem Publikum spielen.

Aber wie ist Jörg zur Musik gekommen?

„Ich mache schon seit meiner Jugend Musik und habe mit 15 Jahren, meine erste E-Gitarre bekommen!“, sagt Jörg.

Geprägt wurde er insbesondere durch Rio Reiser, der quasi bei ihm um die Ecke wohnte. Und obwohl es die ganze Zeit in ihm schlummerte, wagte er erst mit 40 Jahren den Sprung in die Profimusik und wechselte in die Hamburger Musikszene.

Er frischte sein Wissen zu Theorie und Praxis auf und saugte alles in sich auf, was Schleswig-Holstein und Hamburg an Workshops und Fortbildungen so zu bieten hatten, wie z.B. an der Hamburg School of Music.

Mittlerweile hat er nicht nur Konzerte in der angesagten Club Szene von Hamburg gespielt, sondern stand unter anderem mit Peter Keller (Peter Maffay Band) und Volker Schmitz (Reep) auf der Bühne.

Inspirieren lässt er sich durch seine Zusammenarbeit mit Roman Werner, einem begnadeten Blues-Gitarristen, der in weit über 1.000 Konzerten, unter anderem für Anne-Marie, Andreas Gabalier und Jessy Martens gespielt hat.

Und seine musikalische Zukunft?

„Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Nanée, denn wir haben die gleichen Vorstellungen und Visionen in der Musik und ich bin mir sicher, gemeinsam werden wir die Bühnen erobern!“, sagt Jörg, Yeah!

Foto: Zaucke Photography

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© 2020 by Nanée.

Fotos © Elena Zaucke Photography /

               Karin Averbeck/Coachography